SMC Vakuum-Handling: greifen, halten, fördern

Vakuum-Handling greift Werkstücke ohne mechanische Spannkraft: Bleche, Kunststoffteile, Folien, Verpackungen oder empfindliche Elektronik. Damit das zuverlässig klappt, müssen Sauger, Vakuumerzeugung, Filter, Regelung und Überwachung zusammenpassen.

Die Bausteine eines Vakuumsystems

  • Sauger: SMC ZP3 in flacher Bauform, mit Rille oder als Balgsauger, Durchmesser 1,5 bis 16 mm. Werkstoffe NBR, Silikon, Urethan, FKM oder leitfähig. Die Variante ZP3P ist für Folien und Lebensmittelkontakt (FDA) vorgesehen.
  • Vakuumerzeugung: SMC ZM, Ejektor mit Ventil und Schalter, bis –84 kPa, nur 15,5 mm breit. Weitere Ejektoren finden Sie in der Sammlung Vakuumtechnologie.
  • Filter: SMC ZFC, Inline-Filter mit 10 µm, schützt Ejektor und Ventile vor angesaugtem Schmutz.
  • Regler: SMC IRV, regelt den Unterdruck von –100 bis –1,3 kPa. Damit lassen sich auch empfindliche Teile mit angepasstem Vakuum greifen.
  • Überwachung: Vakuumschalter wie die SMC ZSE melden, ob das Teil sicher gehalten wird.

Tipps zur Auslegung

  • Sauger nach Teilgewicht, Oberfläche und Beschleunigung wählen, mit ausreichender Sicherheit gegen Abfallen.
  • Rauhe oder geölte Oberflächen brauchen oft Balgsauger oder weichere Werkstoffe.
  • Kurze Schlauchwege und passender Querschnitt verkürzen die Ansprechzeit und sparen Druckluft.
  • Ein Ejektor, der nur bei Bedarf Luft verbraucht, senkt die Energiekosten deutlich. Mehr dazu auf der Seite SMC Energy Saving.
  • Saubere, trockene Druckluft verlängert die Lebensdauer. Siehe SMC Druckluftqualität.

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Die Werte sind Herstellerangaben und hängen vom Einzelfall ab. Schicken Sie uns Ihr Teil und die Taktzeit, wir schlagen die passende Kombination vor.