SMC Antistatik: statische Aufladung beseitigen

Statische Aufladung entsteht überall, wo sich Materialien berühren und wieder trennen: beim Abwickeln von Folien, auf Förderbändern, beim Greifen und Ablegen von Kunststoffteilen oder beim Verpacken. Die Folgen sind Staubanhaftung, Teile und Folien, die kleben, Störungen im Handling und Entladungen, die empfindliche Elektronik schädigen können. SMC bietet dafür ein breites Programm aus Ionisierern und Messtechnik, das wir als SMC-Partner für Sie auswählen.

Wie funktioniert ein Ionisierer?

Ein Ionisierer erzeugt positiv und negativ geladene Ionen und bringt sie über Luftstrom oder Lüfter auf die geladene Oberfläche. Dort gleichen sie die Ladung aus. Wichtig sind eine ausgeglichene Ionenbalance, ein passender Abstand zum Ziel und saubere Emitter, denn verschmutzte Elektrodennadeln senken die Wirkung. Viele SMC-Geräte melden Verschmutzung und Fehler deshalb selbst.

Typische Probleme

  • Staub und Partikel: Geladene Teile ziehen Schmutz an, was bei Montage, Lackierung, Druck und Optik zu Ausschuss führt.
  • Kleben und Haften: Folien, Papier, Karton und Kunststoffteile lassen sich schlecht trennen, stapeln oder ablegen.
  • Entladungen an Elektronik: Hohe Ladungen können empfindliche Bauteile schädigen. Dafür gibt es Ausführungen mit geringer Ionenamplitude.
  • Störungen im Prozess: Teile springen, verklemmen oder liegen nicht sauber auf.

Die passende SMC-Lösung

Balkenionisierer: flächig und über Breite

Für Bahnen, Förderstrecken und breite Werkstücke. Der IZS gibt es in 32 Standardlängen von 340 bis 2500 mm, wahlweise mit Feedback-Sensor oder als Dual-AC-Ausführung für empfindliche Elektronik.

Düsenionisierer: gezielt und platzsparend

Für kleine Ziele, enge Einbauräume und punktuelle Behandlung. Der IZN10E arbeitet kompakt mit eigener Hochspannungsversorgung. Der IZT43 hat einen kleinen Kopf mit getrenntem Controller, steuert bis zu vier Düsen und reicht laut SMC bis 2000 mm.

Lüfterionisierer: ohne Druckluft

Der IZF10 ionisiert angesaugte Umgebungsluft und wirkt bis 1200 mm Abstand. Sinnvoll an Arbeitsplätzen und Maschinen ohne Druckluftanschluss.

Ionisierer-Blaspistole und Staubbox: manuell reinigen

Die IZG10 entfernt Staub und Ladung in einem Arbeitsgang. Die ZVB reinigt kleine und mittelgroße Teile in einer Box mit Ionisierer und Staubabsaugung.

Messen und Überwachen

Mit dem Handmessgerät IZH10 (bis ±20.000 V) prüfen Sie, wie stark Teile aufgeladen sind und ob ein Ionisierer wirkt. Der Monitor IZE11 mit Sensor IZD10 überwacht die Ladung dauerhaft und liefert Schalt- und Analogsignale.

So gehen Sie vor

  1. Aufladung messen: Mit einem Handmessgerät feststellen, wo und wie stark Teile geladen sind.
  2. Ionisierer wählen: Bauform nach Breite, Abstand, Platzangebot und Verfügbarkeit von Druckluft.
  3. Positionieren und einstellen: Abstand und Ionenbalance prüfen, Wirkung mit dem Messgerät kontrollieren.
  4. Dauerhaft überwachen: Sensor und Monitor einsetzen und Emitter regelmäßig reinigen.

Die genannten Daten sind Herstellerangaben und hängen vom Einzelfall ab. Details und Zusammenhänge finden Sie auf den Produktseiten.

Produkte

Alle Produkte finden Sie in der Sammlung Antistatik und Ionisierer. Passend dazu: SMC Energy Saving (Druckluft sparen), Druckluftaufbereitung, Wartungseinrichtungen und Zubehör, Schläuche und Verschraubungen.

Quellen: SMC Produktkatalog Static Control (IZS ↗).

Sie haben ein Problem mit statischer Aufladung? Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie zur Auswahl der passenden SMC-Produkte.